Gemeinde St. Stefan im Gailtal

Nur ein Schluck Wasser

Hierbei handelt es sich um eine Projektumsetzung aus dem Jahr 2013.

Die Gemeinde St. Stefan verfügt über unterschiedliche Anziehungspunkte zum Thema Natur. Ein großes regionales Potential liegt im Bereich des Wassers. So sind z. B. das Feuchtbiotop Sieblerbad oder das Erlebnis- und Naturbad Vorderberg nur zwei der „Hot Spots“, die das Gebiet zu bieten hat. Unsere Gemeinde hat sich daher Gedanken gemacht, wie wir diese besser nützen könnten und hat das Projekt „Nur ein Schluck Wasser“ ins Leben gerufen. Durch die finanzielle Unterstützung des Ständigen Sekretariats der Alpenkonvention, aufgrund der Erlangung des 2.Preises beim Wettbewerb „Projekte zur Umsetzung der Alpenkonvention“ unter der Kategorie „Umsetzung der Deklaration Bevölkerung und Kultur“ war es möglich, Wege für die Verwirklichung des Projektes einzuleiten. Ziel ist es, einen nachhaltigen Umgang mit unseren Wasserquellen, den spielerischen Umgang mit Wasser zu vermitteln und das Bewusstsein der Menschen zum Thema Wasser zu stärken. 


Widderschacht für den "Brunnen beim Kreuz" wurde restauriert
 

Der 70-80 Jahre alte Widderschacht wurde restauriert und ist seit drei Jahren wieder im Betrieb.
Dieser pumpt das Wasser 50 Höhenmeter und 600 Meter weit ohne Strom durcheine ausgeklügelte
Technik zum Brunnen beim Kreuz.
Das Kreuz und der Brunnen befindet sich in der Nähe des Bauernhofes Schumi (vulgo Grazi). 



Das Projekt "Nur ein Schluck Wasser" erlangt den 2. Platz
 

Durch die finanzielle Unterstützung des Ständigen Sekretariats der Alpenkonvention, aufgrund der Erlangung des 2.Preises beim Wettbewerb „Projekte zur Umsetzung der Alpenkonvention“ unter der Kategorie „Umsetzung der Deklaration Bevölkerung und Kultur“ war es möglich, Wege für die Verwirklichung des Projektes "Nur ein Schluck Wasser" einzuleiten und umzusetzen.

Die eingereichte Projektmappe ist nun auf der Homepage der Alpenkonvention ersichtlich.

Zur Projektmappe gelangen sie über folgenden Link:

http://www.alpconv.org/de/activities/contest/awardresults/default.html



Experimentieren mit Wasser
 

1) Chromatographie: Wenn du herausfinden willst, aus welchen Farben ein dunkler Filzstift besteht,
     kannst du das mit Hilfe der Chromatographie herausfinden.
    Klicke einfach auf den Link und führe das Experiment laut Beschreibung durch.

      Chromatographie - Sichtbarmachung der Farbbestandteile von Filzstiften:

 

3) Für weitere Informationen über den Wasserkreislauf klicke auf die folgende, im Internet erhältliche Seite:

        Karteikärtchen – Wasserkreislauf Gewässer

 

4) Zur Abwechslung kannst du ja das Lied "Ich schenk dir einen Regenbogen" lernen. Es eignet sich auch toll für Mutter- oder Vatertag.

         Ich schenk dir einen Regenbogen:

 

 



„Wer zur Quelle gehen kann, der gehe nicht zum Wassertopf.“ (Leonardo da Vinci)
 

Obwohl die Feststellung Leonardo da Vincis bereits über 500 Jahre zurückliegt, trifft sie heute noch genauso zu wie in der Renaissance.
Bei uns wird Wasser als ein selbstverständliches Gut angesehen, aber in manchen Gebieten der Welt kämpfen Menschen mit Wasserknappheit,
Wasserverschmutzung usw. Wer jedoch die Möglichkeit hat, in die Natur zu gehen und die Wasservorkommnisse aufzusuchen, zur Quelle zu gehen,
sollte diese Chance auch nützen und erkennen.
Ausgehend von der Aussage Leonardo da Vincis ist in der Gemeinde St. Stefan im Gailtal das Projekt „Nur ein Schluck Wasser“ ins Leben gerufen worden.
Es ist es wichtig, einen nachhaltigen, umweltfreundlichen Umgang mit Wasser zu vermitteln und für die Zukunft zu sichern.
Die Eigenschaften des Wassers sind vielfältig und einzigartig. Mit dieser Ansicht sollte man sich mit der sorgfältigen Nutzung der Natur befassen.
Der Umgang mit den Wasserressourcen, diese nicht zu verschmutzen oder zu verschwenden, steht im Vordergrund.
Intention des Projektes ist, darauf aufmerksam zu machen, was Wasser bewirkt, was man mit Wasser alles machen und wie man spielerisch forschen kann, unter dem Aspekt des Wassers.

 



Ausflug der NMS Nötsch zur Grazi Mühle
 

Im Rahmen des ÖKOLOG-Tages sind die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen der Neue Mittelschule Nötsch zur Grazi-Mühle nach St. Paul gewandert. Angefangen beim Gailtaler Moos, über die Blumenwiese, sind sie schlussendlich beim Wassermühlenbetrieb angelangt und haben dort aus erster Hand von Herrn Erwin Schumi Informationen über diese erhalten. Herausgehoben wurde die vielfältige natürliche Nutzung der Wasserquellen. Einerseits dient sie der Stromerzeugung, anderseits die Wassertierwelt am Leben zu erhalten.
Mit einem einleitenden Vortrag von Herrn Erwin Schumi, ist den Schülerinnen und Schülern anschließend gezeigt worden, wie eine, mit Wasser betriebene Mühle, funktioniert. Die Kinder und die beiden Klassenvorstände Daniela und Christian Assek lauschten gespannt den Erzählungen des Inhabers. Es gab eine Wasserverkostung und die Kinder wurden mit selbst gemachten Spezialitäten versorgt. Besonders war die Erkenntnis, dass es sich um „rechtsgedrehtes Wasser“ handelt, das Studien zufolge gesundheitsfördernd und energieaufladend wirken soll. Die Kinder konnten sehr viel an Wissen mitnehmen und haben ihren Tag im Freien und in der Natur, an der Quelle, sichtlich genossen.