Gemeinde St. Stefan im Gailtal

Tourismus & Wirtschaft

Tourismus

Herrliche, noch unberührte Natur, frische Luft und viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung zeichnen die Gemeinde St. Stefan im Gailtal aus.
Auf wunderbaren Rad- und Wanderwegen können Sie sich entspannen und ihre Seele baumeln lassen.
Überzeugen Sie sich selbst, wie einfach es ist, sich in St. Stefan zu erholen.
Ob im Naturbad Vorderberg, am Biotop Sieblerbad, beim Kirchlein St. Steben, im Naturgarten Siebenbrünn oder bei der „Grazi“ Mühle. 
Rund 40 Vermieter bieten ihnen einen „Urlaub bei Freunden“.

 

Beschilderung der Wanderwege

Gemäß dem Wander- und Bergwegekonzept des Landes Kärnten ist es uns nunmehr gelungen,
neue Schilder für die Markierung der Wanderwege nördlich der Gail anzuschaffen, welche bereits zum Großteil aufgestellt wurden. 
 

Radwege

Der gesamte Karnische Radweg R 3 wurde neu beschildert und Servicestationen eingerichtet (eine davon beim Erlebnis-Naturbad Vorderberg).
Der Radweg im Bereich von Bodenhof soll verlegt und somit das notwendige Überqueren von vier Eisenbahnkreuzungen auf eine reduziert werden.
Die Projektabwicklung obliegt den ÖBB. Seitens der Projektpartner, das sind die ÖBB, das Land Kärnten und die Gemeinde St. Stefan,
werden die nächsten Schritte gesetzt, damit ein baldiger Baubeginn erfolgen kann.

 

Wirtschaft

In der Gemeinde St. Stefan im Gailtal gibt es ca. 30 Gewerbebetriebe, welche eine gute Anzahl an Arbeitsplätzen schaffen.
Hier finden Sie den Link zu einer alphabetischen Auflistung aller Firmen / Gewerbebetriebe im Gemeindegebiet von St. Stefan im Gailtal.
https://www.firmenabc.at/firmen/st-stefan-im-gailtal_Hak

 

Biotop Sieblerbad

Dieses Bad ist ein künstlich angelegter Teich, nordwestlich der Ortschaft Matschiedl, in einer kleinen Lichtung gebettet.
Das Sieblerbad liegt in 980 m Seehöhe im Waldgürtel der Gailtaler Alpen und ist ein beliebtes Ausflugsziel.
Die schön angelegte Grillstation mit Sitzgelegenheiten wird gerne von Familien zu einem Picknick genützt.

Kirchlein St. Steben

Auf einem Bergvorsprung hoch über Köstendorf, dem zweitgrößten Ort der Gemeinde, befindet sich in 1003 m Höhe die Filialkirche St. Steben.
In ca.  30  Minuten Fußmarsch erreicht man das kleine Kirchlein, von wo aus man einen wunderschönen Rundblick zum Pressegger See bzw. in die Karnischen Alpen genießen kann.

Energie tanken im Naturgarten Siebenbrünn

Die Siebenbrünner Weide, eine alte, bäuerlich geprägte Kulturlandschaft, die sich im Eigentum der Agrargemeinschaft Köstendorf befindet, birgt eine bunte Vielfalt pflanzlicher und tierischer Lebensgemeinschaften. Die beweideten Halbtrockenweiden wechseln sich mit feuchten Rasenflächen und Feuchtbiotopen ab. Das Herzstück der Siebenbrünner Weide, das Flachmoor am Bergfuß des Gaisrückens, ist Lebensraum für zahlreiche Rote-Liste-Pflanzen, wie den Lungen-Enzian, die Orchideenart Sumpf-Sitter oder den fleischfressenden langblättrigen Sonnentau, und wird durch mäandrierende Bächlein gespeist.
Um den Gästen und der einheimischen Bevölkerung die besondere Bedeutung des Naturgartens Siebenbrünn näher bringen zu können, hat die Gemeinde St. Stefan i. G. eine Informationstafel beim Einfahrtstor aufgestellt. Dieser Wegweiser am Eingang des ca. 50 ha großen Weidegebietes erklärt die Schönheiten dieses einzigartigen Biotopes auf anschauliche Weise.

Schaumühle „Grazi-Mühle“

In der wasserreichen Talsenke südlich von St. Paul dreht sich das Rad der im Jahre 2000 wieder errichteten "Grazi-Mühle" der Familie Schumi. Es wurden der komplette Wasserlauf zum Mühlrad, das Mühlrad selbst sowie das Mühlengebäude neu errichtet und es konnte so ein Stückchen der bäuerlichen Kultur erhalten werden. In der näheren Umgebung der „Grazi-Mühle“ befinden sich ein Wasserlehrpfad sowie Feuchtbiotope. Herr Erwin Schumi ist  nach telefonischer Terminvereinbarung (Tel. 04283-2228) gerne bereit, Führungen durch seine Mühle zu organisieren.

Geopark Karnische Alpen

Rund um den Oisternig, auf der Werbutzalm, in der Vorderberger Klamm und auf der Feistritzer Alm, finden sich  Info- oder GeoPoints des Geoparks Karnische Alpen.  Dieser Schauplatz ist jedoch nur einer von ca. 70 erwanderbaren Erlebnisplätzen des ersten Geoparks Kärntens, in denen man die Zeugnisse der Erdgeschichte bewundern kann. Ausgebildete Guides, kurze Texte, Abbildungen und Karten begleiten den Besucher auf seiner unvergesslichen Reise in die Vergangenheit der Erde vorbei an Fossilien, Gesteinen, tosenden Wasserfällen, geheimnisvollen Schluchten und senkrechten Felswänden. Der Park erstreckt sich über eine Fläche von rund 1000 km² landschaftlicher Schönheit und großteils unverfälschter Natur in den Karnischen und Gailtaler Alpen zwischen Maria Luggau und Feistritz/Gail. 

Zusätzlich zu den Info – Points kann man im ca. 100 m² großen, innovativ und außergewöhnlich gestalteten Besucher- und Informationszentrum in Dellach/Gail seinen erdwissenschaftlichen Horizont erweitern. Interaktive Animationen, Video- und Touchscreens, Filmpräsentationen und  Bildtafeln bieten fesselnde Eindrücke der Erdgeschichte, die den Besucher so schnell nicht mehr loslassen.

Für einen noch genaueren Blick in die Erdhistorie unserer Region empfehlen wir das Buch „Der wahre Held ist die Natur – Geopark Karnische Region“ von Univ. Prof. HR Dr. Hans P. Schönlaub.

Im Rahmen des Projektes GeoPark Karnische Alpen soll nicht nur erdgeschichtliches Wissen vermittelt  –  unter anderem an Schulen in der Region –  sondern auch das Umweltbewusstsein gefördert werden. Gleichzeitig werden die lokale Wirtschaft sowie der ländliche Tourismus unterstützt.

Das Ziel des Geoparks Karnische Alpen in Zukunft ist es, die nötigen Voraussetzungen zu schaffen, um erfolgreich als UNESCO – Geopark anerkannt zu werden.
 

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.geopark-karnische-alpen.at/