Gemeinde St. Stefan im Gailtal

Leid durch Spende gemildert

zur Übersicht

Der Krieg in der Ukraine hat Inna B. (37) und ihre 14 jährige Tochter Sofia aus Donesk durch viele Zufälle nach Schinzengraben geführt, wo sie vorübergehend eine sichere Bleibe gefunden haben.

 

Sofia ist vor einem Jahr an Leukämie erkrankt und wurde bisher in einem Krankenhaus in Donesk behandelt. Als ein Aufenthalt dort nicht mehr möglich war und außerdem die lebensnotwendigen Medikamente ausgingen, entschied sich die Mutter zur Flucht. Da die russischen Besatzer eine Flucht in den Westen der Ukraine verhinderten, konnte sie mit ihrer Tochter nur Richtung Moskau flüchten. Von dort aus schlug sie sich in einer nervenaufreibenden Flucht mit verschiedenen Bussen über mehrere tausend Kilometer schließlich über Kaliningrad nach Polen durch und von Polen nach Klagenfurt.

Über ihre Freundin, die bereits seit März in Förolach wohnt, wurde schnell ein Quartier gefunden. Mehrere Krankenhausaufenthalte in Villach und auf der Kinderonkologie folgten seit dem, geben aber Grund zur Hoffnung. Sofia konnte sich im Sommer hier bei uns gut erholen, auch beim Familienfest in St. Stefan im Juni war sie mit dabei.

Im Zuge des Familienfestes fand eine Tombola für die Ukraine – Hilfe statt. Bei dieser Tombola wurde der Betrag von € 1163,60 eingenommen.

Es gibt natürlich in unserer näheren Umgebung viele Menschen, die einer Unterstützung, welcher Art auch immer bedürfen. Auf Grund der Dramatik der Ereignisse in der Ukraine und der Aktualität wurde im Juni der Entschluss gefasst, beim Familienfest eine Spendensammlung für die Ukraine durchzuführen.

Der bei dieser Tombola eingenommene Betrag wurde am 28. September am Gemeindeamt im Beisein von Vzbgm. Robert Druml und den Gemeindemitarbeiterinnen Bettina Blüml sowie Patrizia Binter an Sofia und ihre Mutter übergeben.

Wir hoffen damit einen kleinen Beitrag zur Milderung des Leides von Sofia und ihrer Familie leisten zu können.

Der Dank gilt allen Spendern, die beim Familienfest so großzügig waren.