Ausflugsziele

Biotop Sieblerbad

Biotop Sieblerbad

Dieses Bad ist ein künstlich angelegter Teich, nordwestlich der Ortschaft Matschiedl, in einer kleinen Lichtung gebettet. Das Sieblerbad liegt in 980 m Seehöhe im Waldgürtel der Gailtaler Alpen und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Die schön angelegte Grillstation mit Sitzgelegenheiten wird gerne von Familien zu einem Picknick genützt.

St. Steben

Kirchlein St. Steben

Auf einem Bergvorsprung hoch über Köstendorf, dem zweitgrößten Ort der Gemeinde, befindet sich in 1003 m Höhe die Filialkirche St. Steben. In ca.  30  Minuten Fußmarsch erreicht man das kleine Kirchlein, von wo aus man einen wunderschönen Rundblick zum Pressegger See bzw. in die Karnischen Alpen genießen kann.

Sieblerbad

Energie tanken im Naturgarten Siebenbrünn

Die Siebenbrünner Weide, eine alte, bäuerlich geprägte Kulturlandschaft, die sich im Eigentum der Agrargemeinschaft Köstendorf befindet, birgt eine bunte Vielfalt pflanzlicher und tierischer Lebensgemeinschaften. Die beweideten Halbtrockenweiden wechseln sich mit feuchten Rasenflächen und Feuchtbiotopen ab. Das Herzstück der Siebenbrünner Weide, das Flachmoor am Bergfuß des Gaisrückens, ist Lebensraum für zahlreiche Rote-Liste-Pflanzen, wie den Lungen-Enzian, die Orchideenart Sumpf-Sitter oder den fleischfressenden langblättrigen Sonnentau, und wird durch mäandrierende Bächlein gespeist.
Um den Gästen und der einheimischen Bevölkerung die besondere Bedeutung des Naturgartens Siebenbrünn näher bringen zu können, hat die Gemeinde St. Stefan i. G. eine Informationstafel beim Einfahrtstor aufgestellt. Dieser Wegweiser am Eingang des ca. 50 ha großen Weidegebietes erklärt die Schönheiten dieses einzigartigen Biotopes auf anschauliche Weise.

Schaumühle „Grazi-Mühle“

In der wasserreichen Talsenke südlich von St. Paul dreht sich das Rad der im Jahre 2000 wieder errichteten "Grazi-Mühle" der Familie Schumi. Es wurden der komplette Wasserlauf zum Mühlrad, das Mühlrad selbst sowie das Mühlengebäude neu errichtet und es konnte so ein Stückchen der bäuerlichen Kultur erhalten werden. In der näheren Umgebung der „Grazi-Mühle“ befinden sich ein Wasserlehrpfad sowie Feuchtbiotope. Herr Erwin Schumi ist  nach telefonischer Terminvereinbarung (Tel. 04283-2228) gerne bereit, Führungen durch seine Mühle zu organisieren.

Geopark Karnische Alpen

Geopark Karnische Alpen

Rund um den Oisternig, auf der Werbutzalm, in der Vorderberger Klamm und auf der Feistritzer Alm, finden sich  Info- oder GeoPoints des Geoparks Karnische Alpen.  Dieser Schauplatz ist jedoch nur einer von ca. 70 erwanderbaren Erlebnisplätzen des ersten Geoparks Kärntens, in denen man die Zeugnisse der Erdgeschichte bewundern kann. Ausgebildete Guides, kurze Texte, Abbildungen und Karten begleiten den Besucher auf seiner unvergesslichen Reise in die Vergangenheit der Erde vorbei an Fossilien, Gesteinen, tosenden Wasserfällen, geheimnisvollen Schluchten und senkrechten Felswänden. Der Park erstreckt sich über eine Fläche von rund 1000 km² landschaftlicher Schönheit und großteils unverfälschter Natur in den Karnischen und Gailtaler Alpen zwischen Maria Luggau und Feistritz/Gail. 

Zusätzlich zu den Info – Points kann man im ca. 100 m² großen, innovativ und außergewöhnlich gestalteten Besucher- und Informationszentrum in Dellach/Gail seinen erdwissenschaftlichen Horizont erweitern. Interaktive Animationen, Video- und Touchscreens, Filmpräsentationen und  Bildtafeln bieten fesselnde Eindrücke der Erdgeschichte, die den Besucher so schnell nicht mehr loslassen.

Für einen noch genaueren Blick in die Erdhistorie unserer Region empfehlen wir das Buch „Der wahre Held ist die Natur – Geopark Karnische Region“ von Univ. Prof. HR Dr. Hans P. Schönlaub.

Im Rahmen des Projektes GeoPark Karnische Alpen soll nicht nur erdgeschichtliches Wissen vermittelt  –  unter anderem an Schulen in der Region –  sondern auch das Umweltbewusstsein gefördert werden. Gleichzeitig werden die lokale Wirtschaft sowie der ländliche Tourismus unterstützt.

Das Ziel des Geoparks Karnische Alpen in Zukunft ist es, die nötigen Voraussetzungen zu schaffen, um erfolgreich als UNESCO – Geopark anerkannt zu werden.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.geopark-karnische-alpen.at/