Zertifikatsverleihung "familienfreundliche Gemeinde"

Bild: © Harald Schlossko

v.l.n.r.: Dieter Farcher, Angelika Logar, Beatrice Kuglitsch und Vizebgm. Margit Gallautz erhielten als Vertreter der Gemeinde St. Stefan von Familienministerin Dr. Sophie Karmasin und von einer Vertreterin des UNICEF  das Vollzertifikat überreicht. Am Bild re. Walter Widemair und Waltraud Granitzer als Vertreter der Marktgemeinde Steinfeld.

Im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung -  am Montag, den 23. Oktober 2017 in Wiener Neustadt - zeichnete Familienministerin Dr. Sophie Karmasin die Gemeinde St. Stefan im Gailtal (und weitere 111 Gemeinden aus ganz Österreich) für ihr Engagement für mehr Familienfreundlichkeit und eine bessere Lebensqualität aus.

„Das Audit familienfreundlichegemeinde ist ein systematischer Prozess, mit dem wir Markt- und Stadtgemeinden, Gemeinden und Städte dabei unterstützen, ihr bereits bestehendes Angebot an familienfreundlichen Maßnahmen zu evaluieren und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern neue Maßnahmen zu setzen. In diesem Prozess wird sehr stark auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort eingegangen und damit gemeinsam die Lebensqualität für alle verbessert. Davon profitieren alle – die Bürgerinnen und Bürger aber auch die Gemeinde, die sich so im Standortwettbewerb einen entscheidenden Vorteil verschafft“, betont die Bundesministerin.

Zusatzzertifikat „Kinderfreundliche Gemeinde“

Die Gemeinde St. Stefan erhielt auch von der UNICEF das Zusatzzertifikat „Kinderfreundliche Gemeinde“. Um diese Auszeichnung zu erhalten, muss eine Gemeinde im Rahmen des Auditprozesses ergänzend in speziellen kinderrechtsrelevanten Themenbereichen Maßnahmen setzen.

Im Oktober 2014 hat die Gemeinde St. Stefan das Grundzertifikat verliehen bekommen. Nunmehr nach 3 Jahren wurde von einer unabhängigen Gutachterin überprüft, welche der 2014 geplanten Maßnahmen umgesetzt wurden. Auf Grund des positiven Berichtes erhielten wir nunmehr das Vollzertifikat.

Folgende Maßnahmen wurden bereits umgesetzt:

  • Barrierefreie Gemeinde – Rollstuhl- und kinderwagengerechte Wegverbindungen für Jung und Alt konnten errichtet werden.
  • Hunde-Sackerl entlang stärker frequentierten Spazierwegen. Nutzen für die Bevölkerung aber auch die Landwirtschaft durch weniger Verunreinigungen der Grünflächen
  • „Kommunikationsplattform“ in Form einer Kaffeemaschine im Gemeindeamt, um in offener und zwangloser Atmosphäre über Verbesserungsmöglichkeiten gemeinsam mit den Bürgerinnen sprechen zu können.
  • Errichtung eines Grill- und Erholungsplatzes an der Gail – direkt am Radweg R3
  • Gesunde Jause für unsere Schul- und Kindergartenkinder
  • Mini Rot-Kreuz-Kurs für unsere Jüngsten