Heizzuschuss 2013/2014

Heizzuschuss

Der Heizzuschuss des Landes Kärnten der letzten Jahre wird auch für die Heizperiode 2013/2014 fortgesetzt. Einkommensschwache Personen/Haushaltsgemeinschaften erhalten – unter Bedachtnahme auf die nachstehenden Richtlinien – einen einmaligen Zuschuss.
Die Antragseinbringung für den Heizzuschuss ist bis 24. Feber 2014 möglich. Spätere Antragstellungen werden nicht berücksichtigt.

Die Einkommensgrenzen  für  einen Heizzuschuss  in Höhe von  € 180,–
Hierbei betragen die monatlichen Einkommensgrenzen (netto) bei Allein-stehenden/Alleinerziehern € 795,–, bei Haushaltsgemeinschaften von 2 Personen (z.B.  Ehepaaren, Lebensgemeinschaften) € 1.192,– sowie der Zuschlag für jede weitere Person (auch Minderjährige) € 123,–.
für einen Heizzuschuss  in Höhe von  € 110,–
Hierbei betragen die monatlichen Einkommensgrenzen (netto) bei Allein-stehenden/Alleinerziehern € 1.040,–, bei Haushaltsgemeinschaften von 2 Personen (z.B.  Ehepaaren, Lebensgemeinschaften) € 1.430,– sowie der Zuschlag für jede weitere Person (auch Minderjährige) € 123,–.

Es ist von der Einkommenssituation bei Antragstellung auszugehen. Sonderzahlungen sind bei Ermittlung der Einkommensgrenzen nicht zu berücksichtigen. Unterhaltsleistungen sind vom Nettoeinkommen abzuziehen.

Nach dem Kärntner Mindestsicherungsgesetz ist von einem umfassenden Einkommensbegriff auszugehen. Als Einkommen gelten daher alle Einkünfte aus selbstständiger oder unselbstständiger Tätigkeit, Renten, Pensionen, Einkommen nach dem Opferfürsorgegesetz, Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung, der Krankenversicherung, Geldleistungen aus dem K-MSG (Mindestsicherung), ferner auch Familienzuschüsse, Unterhaltszahlungen jeglicher Art, Lehrlingsentschädigungen sowie Stipendien und Kinderbetreuungsgeld.
Innerhalb einer Haushaltsgemeinschaft sind alle Einkünfte zusammenzurechnen.

Bei Lehrlingen, die eine Lehrlingsentschädigung beziehen und im gemeinsamen Haushalt mit einem Elternteil leben, ist von einer Haushaltsgemeinschaft von zwei 2 Personen auszugehen.
Nicht als Einkünfte gelten Familienbeihilfen (inkl. Erhöhungsbetrag), Naturalbezüge, Kriegsopferentschädigung, Pflegegelder und die Wohnbeihilfe nach dem Wohnbauförderungsgesetz.